Ich sammle hier mal die Sachen, die mir über die Jahre am meisten geholfen haben. Ergänzt gerne! Bücher, die ich immer wieder empfehle: - „Auf Samtpfoten" von Anders Hallgren — über Stress bei Hunden, für mich ein Klassiker - „Calming Signals" von Turid Rugaas — dünn, aber Gold wert - „Der entspannte Hund" von Ute Blaschke-Berthold Methoden, die wirklich was bringen: - Desensibilisierung und Gegenkonditionierung - Entspannungstraining (Control Unleashed) - Schnüffelarbeit zum Stressabbau — wird so oft unterschätzt Eine Bitte: Finger weg von allem mit Druck, Strafe oder Alpha-Methoden. Bei Angsthunden macht das nachweislich alles nur schlimmer.
Was mir bei traumatisierten Hunden wirklich geholfen hat (Bücher & Methoden)
Sabine KohlMitglied seit 29. Mai 202630. April 2026
Lena HoffmannMitglied seit 29. Mai 20265. Mai 2026
Mega Liste, danke Sabine! Zwei Sachen würde ich noch ergänzen: - Die drei Ds: Distance, Duration, Distraction. Heißt: bei Angstauslösern immer mit viel Abstand anfangen, kurz halten, langsam steigern. - Schnüffelspaziergänge statt Trainingsspaziergänge. Einfach mal den Hund entscheiden lassen, wo er hinriecht und wie lange. Klingt banal, hat bei Luna aber so viel verändert.
Julia MeyerMitglied seit 29. Mai 202624. Juni 2026
Aus meiner Ausbildung noch ein Gedanke: die „Safe Zone". Ein fester Platz im Haus, an dem wirklich nie etwas verlangt wird. Kein Training, keine Kommandos, einfach nur Ruhe. Und: Wenn ein Hund vor lauter Angst gar kein Futter mehr nimmt, muss man erst an der Anspannung arbeiten. Vorher bringen Leckerlis nämlich gar nichts.